Letzte Aktualisierung am: 23. Februar 2017

AkupressurkissenEin Akupressurkissen lindert Verspannungen und Schmerzen im Nacken- und Halswirbelbereich sowie am Rücken. Mit seinen sanften Spitzen fördert es die Durchblutung und lockert die Muskeln auf.

Das Kissen mit einigen hundert bis gut 1.500 kleinen Druckpunkten auf seiner Oberfläche wirkt nach dem Vorbild der alten chinesischen Heilmethode der Akupressur.

Sie stimuliert durch leichten Druck viele verschiedene Punkte des menschlichen Körpers entlang der Energiebahnen.

Damit werden Blockaden gelöst, Energieflüsse intensiviert und wirksam Schmerzen gelindert. Das Kissen vermag auf diese Weise auch Stress und Schlafstörungen abzubauen.

So wendet man das Akupressurkissen an

Die besten Erfolge erreicht, wer täglich rund 20 Minuten auf dem Kissen liegt, und in dieser Zeit wirklich völlig abschaltet. Im jeweiligen Ruheraum sollten alle störenden Faktoren ferngehalten werden. Auch leise Musik kann die Entspannung fördern.

Das Akupressurkissen wird am besten auf eine weiche Unterlage oder ein Bett gelegt. Um sich nicht unbequem oder steif darauf zu fühlen, kann zusätzlich ein kleines Stoffkissen oder ein zusammengerolltes Handtuch unter den Kopf oder den Nacken geschoben werden.

Zwischen die Spitzen aus Kunststoff oder ähnlichem Material und die Haut wird je nach Bedarf ein dünnes Tuch gelegt. Beim Liegen auf dem Kissen wird am besten tief und ruhig ein- und ausgeatmet. Für Anfänger ist eine Ruhezeit von zehn Minuten zu empfehlen, die später auf maximal vierzig Minuten gesteigert werden kann. Mehr als zwei Stunden am Tag sind aber keinesfalls gut.

Abends vor dem Schlafengehen wird den Erfahrungen nach die Benutzung des Kissens als besonders angenehm empfunden. Eine möglichst regelmäßige Anwendung kann das Wohlgefühl mit der Zeit noch erhöhen. Erscheinungen wie eine chronische Müdigkeit können durch den Einsatz des Kissens nach und nach verschwinden.

Das Akupressurkissen eignet sich auch zur Stimulation der Fußreflexzonen, darüber hinaus von Knie, Kiefer, Bauch und Oberschenkel.

Dem Benutzer wird geraten, sich vorsichtig und langsam an das Kissen zu gewöhnen, damit sein Einsatz nicht als unangenehm oder sogar schmerzhaft empfunden wird. Nach dem Auflegen der entsprechenden Hautpartien können kleinere Abdrücke oder gerötete Stellen zurückbleiben, die aber in aller Regel nach ein paar Stunden oder zwei bis drei Tagen wieder verschwinden. Am Anfang kann es auf der Haut etwas prickeln, doch schon wenig später zeigt sich im gesamten Rückenbereich ein warmes und weiches Gefühl.

Ein Vorbild des genoppten Kissens war der Historie nach möglicherweise das sogenannte „Bett der Nägel“, das in alten Zeiten Fakire und Yogis gegen physische und psychische Blockaden angewendet hatten. Es bestand tatsächlich aus Nägeln und einem Holzgestell in der Größe eines Bettes. Das heute bekannte Akupressurkissen erzeugt einen wohltuenden Massage- und Entspannungseffekt.

 

 

Das Akupressurkissen – Entspannung für Nacken und Hals
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